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iSurvey Extreme - Aus dem Tagebuch des Teams

Ein Aufmaßprojekt für die Kirche der Erzdiözese München/Freising

Raumaufmaß und Vermessung des detailierten Altars während des Aufmaßprojektes für die Kirche der Erzdiözese München/Freising Gebäudeaufmaß (Vermessung der Kirche) während des Aufmaßprojektes für die Kirche der Erzdiözese München/Freising Was nach der Fotoauswertung wie ein Frühstücksprojekt aussah, entpuppte sich vor Ort als knifflige Individualvermessung. Der Aufwand entsprach am Ende dem einer großen Kirche.

Der Wunsch des Auftraggebers, die Konturen von Altar und Kanzel in Schnitten und Grundrissen darzustellen, stellte sich als zeitaufwändig herraus. Hierzu wurde mit dem Tachy die Kontur teils in cm-Schritten abgefahren, um die Form so real wie möglich darzustellen. Gleiches galt für die Orgel und den Stuck. Hier steckt die wahre Arbeit eines Gebäudeaufmaßes bei einer Kirche mit diesem Details.

Beschwerlich war auch der Weg zum Dachstuhl. Die komplette Ausrüstung wurde über eine ungesicherte Aluminium-Außenleiter zunächst in den Glockenturm transportiert. Von da ging es über eine schmale Holztreppe hinauf, an der Glocke vorbei und durch die Metallstreben zwängend zum Dachstuhl. Und immer im Kopf: Glocken läuten laut und regelmäßig.

Die Detailvermessung eines Kirchendachstuhls stellt auch immer eine körperliche Herausforderung dar. Es ist über Balken zu balancieren, um zu den hintersten Gesperrelagen zu gelangen. Unter den Balken die ungeschützte 8 cm Kuppel, verziert mit wertvollen Deckengemälden. Ein Ausrutscher und die Decke wäre direkt durchstoßen worden.